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An den europäischen Fürstenhöfen gilt Porzellan bereits im 13. Jahrhundert als höchstbegehrtes Gut und wird zu überhöhten Preisen aus China importiert. In Europa versucht man sich ab Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Herstellung des „Weißen Goldes“, was am Hof von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, unter der Führung des Alchimisten Johann Friedrich Böttger 1708 gelingt. Nur zwei Jahre später erfolgt per Dekret von August dem Starken die öffentliche Bekanntgabe einer Gründung der „Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur“ und die Einrichtung der Produktionsstätte in der Meißener Albrechtsburg. Die Gekreuzten Schwerter des Kursächsischen Wappens, das kobaltblaue Markenzeichen der Manufaktur, bezeugen seit 1722 Meissener Porzellanqualität. Als älteste Porzellanmanufaktur Europas nimmt MEISSEN® weltweit eine Sonderstellung ein, gelten ihre Porzellane, Service, Plastiken und Objekte seit jeher als richtungsweisend. Ihr Weltruf gründet sich auf ihrer handwerklichen Expertise und der langen künstlerischen Tradition: Angefangen im Meissener Barock, das den Grundstein für eine Formensprache des europäischen Porzellans legte, über ikonische Blumenmalereien und das “Zwiebelmuster”, die Dekorgeschichte schrieben, bis hin zur neuen Tierplastik der 20er Jahre. In jeder Epoche brachte die Manufaktur Meissen einige der bedeutendsten Porzellankünstler ihrer Zeit hervor, deren Meisterwerke, heute wie damals, in reiner Handarbeit in den Arbeitsräumen der Manufaktur entstehen. Sie spiegeln nicht nur die große Vielfalt künstlerischer Epochen wider, sondern ebenso die unbändige Kreativität und gestalterische Neugier, die das Schaffen im Meissener Triebischtal bis heute befeuert

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Über die Manufaktur

Die Porzellanmanufaktur Meissen steht seit ihrer Gründung 1710 für höchste Porzellanqualität und Handwerkskunst in Vollendung. In der Kreation der Porzellane ist das Begehen neuer innovativer Wege ebenso in der Tradition der Manufaktur verankert, wie das sich stete Rückbesinnen auf das eigene reiche Erbe. So kann Meissen aus dem weltweit größten und ältesten Bestand an Gipsformen, historischen Modellen und Arbeitsformen schöpfen – 700.000 im Ganzen –, im Farblabor werden indes rund 10.000 Farbrezepturen gehütet und beständig neue Farben entwickelt. In Verbindung mit einer bis heute erhaltenen traditionellen Handwerkskunst entstehen so Porzellane von besonderer Werthaltigkeit, die den höchsten Ansprüchen an Exklusivität und Individualität gerecht werden.

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